Vau Bhé Ghé sans point

Richtigstellung:

Die VBG Lügenpresse muss auf Druck der Ehtik-Komission folgendes zum letzten Bericht korrigieren: Der Trainer tanzt definitiv besser als Travolta in den 70gern und diese respektlose Kritik von einem Autor zu lesen dessen bester Dancemove mit dem eines angeschossenen Storches verwechselt wird ist sehr traurig.

Auch despektierliche Äußerungen um seinen Dresscode sind unangebracht. Wäre wie schon von Präsident M.B. längst versprochen ein Ledersessel an der Seitenlinie,  könnte der Coach mit seinem Outfit glänzen, ohne seinen Kommunionsanzug zu verbeulen.

Nun zu den aktuellen Ereignissen:

Zur längsten Auswärtsfahrt der NLB wurde ein Bus mit der lieben Chauffeuse Heidi gechartert, so dass auch wirklich alle VBGler die 3 stündige Anfahrt komplett mit Blick auf ihr Smartphone verbringen konnten.

Die Familienväter Turi und Miggi blieben zu Hause, dafür kam als Fan ein anderer Familienvater mit, und was für Einer! Vater Bolli und Mutter Bolli sind ja mit ihren drei Söhnen mit der Grund weshalb die VBG überhaupt noch die erforderliche Anzahl an Spielern stellen kann.

Ausgangslage:

Um die Klasse zu halten waren im vorletzten Spiel entweder 2 oder im letzten Spiel 3 Punkte zu sichern (komisch, ist aber so)

Die Zähler gegen Lutry zu holen war wohl nur auf dem Papier einfach. Der Gegner stand zwar vor dem Spiel auf dem Barrageplatz, hat aber komischerweise mit den besten Kader in der Abstiegsrunde und scheint gegen Beringen immer topmotiviert zu sein.

Der VBG Kader wurde wieder mal neu gemischt. Mit Dömi am Pass und Rafi in der Mitte standen zwei Neue in der starting Six. Jonas rutschte wieder auf Außen und da in letzter Zeit ein kleines Überangebot von Mittelangreifern besteht, durfte Mogge einen weiteren Ausflug auf die Diagonalposition unternehmen. Matej und Basil waren auf ihrem gewohnten Terrain also Mitte und Außen. Der schlanke Junge im Liberohemd war Capo, kaum zu erkennen nach seiner Militär-Wurst-Diät.

Spiel:

Im ersten Satz machte die VBG so ziemlich alles richtig, außer diesen dann dummerweise zu verlieren. Die Abnahme war äußerst stabil, die Ballverteilung optimal, im Angriff und Block wurde die geforderte Aggressivität 1:1 umgesetzt. So führte das umgestellte Team aus Beringen schon mit 12:7 und 17:13. Doch dann schlichen sich kleine Fehlerketten ins Spiel ein. Aufschläge segelten in wichtigen Phasen direkt ins Aus. Dasselbe passierte mit leicht verschlagenen Angriffen. So konnte Lutry den 1. Satz noch kurz vor Ende drehen. 22:25

Das Wort „Konstanz“ verbindet der VBG-Spieler leider eher mit einer schönen Stadt am Bodensee als mit ihren Spielbetrieb. So waren im 2. Satz die guten Ansätze wie weggeblasen. Die Annahme klappte Mitte Satzes zusammen,  auch konnte nur noch über Außen gepunktet werden, was der Heimmannschaft dann vor keine großen Probleme stellte. Auch der Wiedergenesene Rici, eingewechselt auf der ungewohnten Diagonalen für Mogge, konnte nur noch Schadensbegrenzung betreiben. 16:25

Nach einem weiteren Fehlstart im dritten Satz kam dann der typische „VBG-Reflex“:

Ein 0:4 und 9:13 Rückstand wurde durch großen Kampfgeist und zusätzlich freigesetztes Adrenalin umgebogen. Eine weitere Einwechslung von Rici brachte in der Annahme die gewünschte Stabilität und Jonas die dringend benötigte „wusaa“ Auszeit. So stand es nach dem 25:22 nur noch 1:2 in Sätzen.

Wenn die VBG solch Hochrisikospiele aber emotional hochgeputscht angeht, besteht immer die Gefahr die Sache zu übertreiben. Nachdem der Kampf und Gebrüll uns im 3. Satz noch den Hintern gerettet hatte, kippte dies im Nächsten auf die dunkle Seite. Das spielerische- und Umgangsniveau der Klettger auf dem Feld sank bedenklich in Richtung des US republikanischen Wahlkampfes.

Diskussionen untereinander brachte noch mehr Unruhe ins Spiel. Als Krönung wollte unser Libero in Selbstjustiz einen Lutryaner „überreden“ zuzugeben den Ball noch berührt zu haben und sah vom Hüter des Regelwerkes berechtigterweise die gelbe Karte. Die Beringer kamen nur noch auf 14 Zähler und konnten so keine Punkte aus Lausanne entführen.

Fazit:

Das Spiel wurde wahrscheinlich schon im ersten Satz verloren. Dort hätte mit mehr Übersicht der Grundstein des Erfolges gelegt werden können. Dass durch nur sporadischen Trainingsbesuch wenige Automatismen bei der VBG greifen ist bei engen Spielen ärgerlich aber Verständlich. Darum gehen halt Sätze recht eindeutig verloren.

Reprise:

Um  die Wichtigkeit der kommenden Woche zu unterstreichen, wurde auf der Rückfahrt mehr oder weniger freiwillig der Getränkekonsum auf alkoholfreies Bier umgestellt.

Danke nochmals Heidi Fürs fahren & der Familie Bolli für die moralische Unterstützung!

Ausblick:

Aus Tradition regeln die Drama-Queens der VBG ihre Entscheidungen immer auf den letzten Drücker. Man erinnert sich nur an das Play-off Halbfinale vor einem Jahr gegen Malters!

Im spannenden Finale (Es kämpfen noch 4 Teams um 3 Plätze in der NLB) haben wir immer noch alles selber in der Hand und können mit einem letzten Heimsieg im Zimmerberg (Samstag 17 Uhr Beringen) den Beweis antreten auch nächstes Saison zur NLB zu gehören.