#grabthembythepussy

Nach einer weiteren Niederlage gegen Smash Winterthur auswärts folgte letztes Wochenende die erste Doppelrunde der Saison. Bevor auf die Ereignisse dieses Wochenendes eingegangen wird, zuerst eine Entschuldigung für das Ausbleiben des Matchberichtes letzte Woche. Das Spiel gegen Smash W’thur war schlicht weg keiner Zeile würdig. Wenn, dann kann man das Spiel der VBG mit den Wörtern classless, clueless, hässlech zusammenfassen. Die Niederlage im anonymen Sichtbeton-Klotz in Zinzikon musste schnell abgehakt werden.

Samstag

Am Samstag stand die Partie gegen die andere Nullnummer der Liga, SV Mizuno Olten, an. Weniger erfolgreiche Sportmannschaften als die zwei Tabellenletzten der NLB Ost-Gruppe zu finden ist eine kleine Herausforderung. Glückloser sind vielleicht nur der FC St.Gallen, die Kadetten in ihrer Champions League Gruppe oder die Herren Ski-Nationalmannschaft. So traf man sich also zum Stelldichein unter Siegscheuen mit dem letztjährigen Playoff-Teilnehmer. Gut vorbereitet hatten sich die VBGler, im Training wurde vor allem der Angriff geübt. Schliesslich ist Bälle „reinhacken“ das Kerngeschäft der Klettgauer. In schwierigen Zeiten, das wissen sogar Betriebswirtschaftler, sollte man sich auf eben dieses konzentrieren. So war die Vorgabe klar, zu Hause im Zimmerberg muss dem Gegner  das Spiel aufgezwungen, agiert statt reagiert, werden. Unter der Leitung von Chefkoch und Bachelor Musti (Unsere Bachelorette hatte keine Rose bekommen und war abwesend) dominierte man schliesslich auch den Gegner. Obwohl zeitweise die Annahme etwas wackelte hatte man im Angriff immer eine Antwort parat. Selber konnte mit einer guten Serviceleistung das Spiel von Olten schon im Keime erstickt werden. Besonders Artur rehabilitierte sich ein wenig und wurde vom Servicfehler-Garant zur Service-Granate. Das knappe Resultat im zweiten Durchgang beweist, das auch die VBG Nervenstärke zeigen kann. Eventuell wird das noch wichtig im weiteren Verlauf der Saison.

Telegramm:

VBG Klettgau – SV Mizuno Olten 3:0 (25:20, 28:26, 25:17)
VBG mit: Domi, Miggi, Mogge, Raphi, Basil, Artur, Nick, Jonas, Fabio. Coach: Mustafa Issa.

Sonntag

Sonntags durfte die Truppe nach Laufenburg verschieben. Die Anspielzeit von 18:00 machte einige nervös, schliesslich beginnt um 20:15 der Tatort. Als ob die VBG-Jungs wieder schnell nach Hause wollten, spielten sie dann auch. Praktisch ohne Gegenwehr durfte Laufenburg die Sätze eins und zwei mit 25:17 und 25:15 für sich verbuchen. Für den dritten Satz wurde umgestellt, Basil gab sein Debut als NLB-Ballverteiler und Domi musste in die Aufwärmzone. Diese Formation konnte immerhin erstmals eine Führung erspielen und Laufenburg zum ersten und einzigen Time-Out nötigen. Letztlich fehlten aber Biss, Cleverness im Angriff und der Wille zur Feldverteidigung, weshalb der Satz mit 25:21, das Spiel mit 3:0 an Volley Smash 05 Laufenburg-Kaisten ging.

Telegramm:

Volley Smash 05 Laufenburg-Kaisten – VBG Klettgau 3:0 (25:17, 25:15, 25:21)
VBG mit: Domi, Matej, Mogge, Raphi, Basil, Artur, Nick, Jonas, Fabio. Coach: Petra Scherrer.

Diesen Samstag, 12. November folgt bereits das nächste Heimspiel. Um 17:30 wird in der Neuen Kantihalle in Schaffhausen wieder um Punkte gekämpft. Gegner ist der VBC Malters, ein alter Bekannter aus 1. Liga-Zeiten. Wir freuen uns auf zahlreiche Zuschauer und hoffen natürlich auf einen Sieg der VBG Klettgau. Das Motto des Spiels gibt der frisch gewählte mächtigste Mann der Welt vor: „grab them by the pussy!“ Bis Samstag!

Bilder:
Link: mraess.smugmug.com/Volleyball-2016/VBG-Klettgau-SV-Mizuno-Olten/