Ausser Tresen nichts gewesen

Mit dem ersten Matchbericht der Saison 2016/2017 meldet sich auch die Pressestelle der VBG Klettgau zurück. Wie gewohnt mit flachen Witzen, öden Wortspielen und einer objektiven Berichterstattung. Diese Saison wird uns Swissvolley nicht mit der Ethikkommission drohen, versprochen!
So seriös wie auf diese Saison haben sich die VBGler in jüngerer Vergangenheit noch nie vorbereitet. Immerhin wurde mehr oder weniger ernsthaft das Vorbereitungsturnier mitte September in Davos besucht. In Erinnerung blieb vor allem der Ausgang am Samstag. Dieser dauerte bei einigen Spielern bis 6 Uhr morgens. Am Sonntag erzielte man trotz müden Beinen und brummenden Schädeln den 3. Rang. Eine grossartige Leistung! Wie gewohnt sind sonst keine Vorbereitungsspiele absolviert worden. Die Mannschaft kommt ja schliesslich während der Saison noch genug zum Spielen.
Letzten Samstag war es dann so weit, das erste Spiel gegen VBC züri unterland stand an. Dieses Spiel kann als Derby bezeichnet werden, liegen doch die Heimhallen beider Teams nur 26.43 km auseinander. (Nur Winterthur liegt näher mit 24.37 km Luftlinie). Alle bis auf Kapitän Miggi machten die Reise mit, unterstützt von Co-Trainer Musti. Er vertrat Headcoach Petra, die Samsatgs lieber irgendwo in Afrika mit Löwen kuschelte als eine Horde Volleyballer zu begleiten. Sehr zur Freude der VBGler fand auch rund ein Dutzend unserer Fans den Weg nach Kloten. Leider, wie schon letztes Jahr, hat sich ihre Reise ins Zürcher Unterland nicht gelohnt.
Das Spielt dauerte nicht einmal eine ganze Stunde und die VBG war mit 3:0 abserviert worden. Wobei abserviert ein passender Begriff ist. Mit einer miserablen Annahemleistung konnte nie ein Spiel aufgebaut werden. Klappte es doch mal einigermassen, waren die Angreifer bemüht die Bälle auch ja im Aus oder im Netz zu versorgen. Es war zum Haare raufen. Der NLB-Meister von letzter Saison musste sich nicht gross anstrengen und konnte sich sogar 15 Servicefehler in der gesamten Spieldauer erlauben.
Unbeirr- und lehrbar wie es nur die VBG-Jungs sind, lassen sie sich aber von dieser Niederlage nicht aus der Bahn werfen. Ziel war von Anfang an die erfolgreiche Taktik des letzten Jahres zu wiederholen: Nach einem miserablen ersten Spiel folgt eine gute Leistung gegen Schönenwerd und dann eine stete Leistungssteigerung. So machen wir es auch dieses Jahr. Wetten?

Ein Teil der Mannschaft vergnügte sich nach dem Spiel noch an der KJS-Party im Orient. Für diese Jungs galt definitiv „ausser Tresen nichts gewesen“ am Samstag…

Telegramm:
VBC züri unterland – VBG Klettgau 3:0 (25:wenig, 25:ein bisschen mehr, 25:noch weniger)
VBG mit: Domi (C), Raphi, Nick, Matej, Artur, Basil, Jonas, Fabio, Mogge. Coach: Musti